Die Geschichte der bulgarischen Sprache

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Innerhalb der Familie der indogermanischen Sprachen gehört Bulgarisch zu den slawischen Sprachen

Bulgarisch wird heute natürlich vor allem in Bulgarien gesprochen. Man geht hierbei von gut acht Millionen Muttersprachler in Bulgarien aus. In Nachbarländern wie Griechenland, Rumänien und Mazedonien gibt es jedoch auch viele Menschen, die Bulgarisch als Muttersprache sprechen. Weltweit beträgt diese Zahl heute in etwa zehn Millionen. Möchten Sie mehr über die bulgarische Sprache erfahren oder benötigen Sie hochwertige Übersetzungen ins Bulgarische oder aus dem Bulgarischen, dann zögern Sie bitte nicht, unsere erfahrenen Projektmanager zu kontaktieren.

Woher kommt die bulgarische Sprache?

Die bulgarische Sprache zählt heute zu den ältesten slawischen Sprachen. Die Entstehung dieser Sprache wird von Sprachwissenschaftlern häufig in drei Perioden unterteilt.

Die erste Periode wird auch altbulgarische Periode genannt. Sie begann etwa im neunten Jahrhundert, wo sie zur offiziellen Sprache im bulgarischen Reich gewählt wurde, und endete im elften Jahrhundert. Einige Wissenschaftler sehen jedoch einen anderen Anfang dieser Periode. Sie argumentieren, dass die altbulgarische Periode mit der Entwicklung des slawischen Alphabets im Jahr 862 begann. In der gleichen Zeitperiode, die als das goldene Zeitalter der bulgarischen Kultur bezeichnet wird, wurde auch das kyrillische Alphabet entwickelt.

In dieser Zeit verbreiteten sich Einflüsse der bulgarischen Sprache auch auf andere slawische Kulturen. Haben Sie noch Fragen zur bulgarischen Sprache oder benötigen eine Übersetzung ins Bulgarische oder aus dem Bulgarischen? Unsere Projektmanager stehen Ihnen gerne zur Verfügung. Nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf. Senden Sie uns Ihren zu übersetzenden Text per E-Mail oder mithilfe des Angebotsformulars und Sie erhalten schnellstmöglich ein kostenloses Angebot von uns zurück.

Eine neue Periode für das bulgarische Reich und seine Sprache

Die zweite Periode, die im zwölften Jahrhundert begann und bereits im vierzehnen Jahrhundert wieder endete, wird von Sprachwissenschaftlern auch mittelbulgarische Periode genannt. Dieser Zeitraum beginnt mit der Wiederherstellung des bulgarischen Reiches und endet mit der türkischen Eroberung. Selbst heute noch kann man diese Sprache in den slawisch orthodoxen Kirchen als Liturgiesprache finden. Deshalb bekam sie auch den Beinamen Kirchenslawisch. Wie schon bei der ersten Ausbreitung wurden bei der Zweiten Länder wie Russland, Serbien und die Ukraine beeinflusst. Selbst heute noch kann man diesen Einfluss bis zu einem bestimmten Grad wahrnehmen.

Bulgarisch heute

Die dritte und bis jetzt längste Periode ist die neubulgarische Periode. Sie dauert seit dem fünfzehnten Jahrhundert an. Das Eintreten der bulgarischen Wiedergeburt machte eine weltliche Bildung und Literatur, die in der Volkssprache geschrieben wird, notwendig. Besonders auch Ostbulgarien spielte bei der Entwicklung der Standardsprache eine große Rolle. Literatur wurde besonders oft in ostbulgarischen Dialekten publiziert, was dazu führte, dass diese die westbulgarischen Dialekte dominierten. Auch bei der Bildung der neubulgarischen Sprache nahmen die ostbulgarischen Dialekte eine führende Rolle ein.

Heute darf man das neubulgarische nicht mit dem Protobulgarischen verwechseln. Protobulgarisch ist eine Turksprache und kommt nach der Theorie der Wissenschaftler aus dem Nordosten vom Iran. Man kann den Einfluss der Protobulgarischen Sprache jedoch auch heute noch im Neubulgarischen feststellen. Bei weiteren Fragen zur bulgarischen Sprache und Kultur stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

2018-02-22T12:19:31.2627419Z

Boris Rösch
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