Professionelle Tschechisch-Übersetzungen in und aus über 150 Sprachen
Tschechisch – Zahlen und Fakten

Wir beraten Sie gerne bei Ihren Übersetzungswünschen ins Tschechische und aus dem Tschechischen!
Muttersprachliche Übersetzer für die besten Übersetzungen
Damit Ihre Tschechisch-Übersetzung stets punktgenau und fehlerfrei übersetzt wird, arbeiten wir ausschließlich mit muttersprachlichen Tschechisch-Übersetzern zusammen. Denn nur ein Muttersprachler kennt die Besonderheiten der Sprache bis ins Detail und trifft bei der Übersetzung den richtigen Ton. Doch auch ein Laie ist nicht immer in der Lage, einen Text professionell zu übersetzen. Deshalb verfügen unsere Übersetzer neben der akademischen Ausbildung auch über Fachkenntnisse in mindestens einem Fachbereich. Zu den am häufigsten angefragten Bereichen für Übersetzungen ins Tschechische und aus dem Tschechischen gehören Technik, Medizin, Marketing, Recht und Wirtschaft. Wünschen auch Sie eine Fachübersetzung ins Tschechische oder aus dem Tschechischen in eine oder mehrere unserer 150 Sprachen? Unsere kompetenten Projektmanager beraten Sie gerne telefonisch. Wünschen Sie ein unverbindliches Angebot, senden Sie uns einfach das zu übersetzende Dokument per E-Mail zu.
Tschechisch – die Geschichte
Die ersten Nachweise für eine slawische Schriftsprache im Gebiet Tschechiens gab es bereits im Jahr 863. Dank des hohen Bildungsgrades aufgrund der Prager Universität, entwickelte sich die Sprache rasch weiter und Jan Hus führte um das Jahr 1400 eine zeitlich angepasste Schriftsprache ein. Zwischen dem 15. und 17. Jahrhundert drängte die tschechische Sprache sogar das Deutsche als Urkunden- und Amtssprache in Oberschlesien zurück, da die slawische Bevölkerung das Tschechische besser verstand. Die moderne tschechische Schriftsprache lehnt sich daher auch stark an diesen Zeitraum an, den man auch als goldenes Zeitalter für die tschechische Sprache bezeichnet.
Tschechisch – Entwicklung nach Ende der Tschechoslowakei
Zwischen der gesprochenen Sprache und der Schriftsprache gibt es im Tschechischen massive Unterschiede. Dabei wird die Umgangssprache von tschechischen Sprachwissenschaftlern nicht als regionaler Dialekt bezeichnet, sondern als Interdialekt zusammengefasst. Der Interdialekt umschreibt einen Dialekt, der über allen anderen regionalen Dialekten steht und sich im Laufe der Zeit in einem überregionalen Gebiet verbreitet hat. Diese Entwicklung nahm mit der Trennung der Tschechoslowakei an Fahrt auf, bei der sich Tschechien und die Slowakei im Jahre 1992 als eigenmächtige Staaten etablierten. Beide Sprachen sind in sich sehr ähnlich, haben seit 1992 allerdings andere Entwicklungen erlebt. Während im Slowakischen mehr Einflüsse von anliegenden Ländern im Wortschatz sichtbar geworden sind, ist die tschechische Sprache durch die Verbreitung der Medien national geeint worden. Das hat zur Folge, dass zwar die ältere Generation die slowakische Sprache ohne Probleme versteht, die jüngere Generation allerdings große Probleme im Verständnis hat.
Tschechisch – die Dialekte
Dialekte werden in der tschechischen Sprache in 5 unterschiedliche geographische Gruppen unterteilt. Die wichtigste und größte Gruppe davon ist die tschechische (böhmische) Dialektgruppe, die den Westen und das Zentrum Tschechiens abdeckt. Die Mittel-(Zentral-)Mährische, ostmährische und schlesische Gruppen decken den anderen Teil von Tschechien ab. Die letzte geographische Gruppe bilden die Grenzgebiete Tschechiens, in denen aufgrund von Zuwanderung neue Sprachströmungen durch Deutsche, Slowaken und andere Zuwanderer entstand. Ab dem 17. Jahrhundert haben sich diese Dialektgruppen allerdings mehr und mehr verringert. Im Laufe der Zeit ist die tschechische Sprache mehr geeint worden, weshalb man heutzutage eher von Interdialekten spricht.




