Deutschland

Die finnische Sprache stammt aus der Familie der finnisch-ugrischen Sprachen und ist mit der estnischen, der wolgaischen, der ingrischen und der ungarischen Sprache verwandt. Das Besondere an dieser Sprache sind die Suffixe. Es gibt keine Präpositionen wie in den germanischen Sprachen. Alle Ortsbezeichnungen werden an das Substantiv angehängt, zum Beispiel bedeutet „ravintolassa“ „im Restaurant“. Professionelle Übersetzerinnen und Übersetzer müssen die Eigenheiten einer Sprache beherrschen, um einen Text adäquat übersetzen zu können.

Finnisch – Sprachfamilie

Die einzige mitteleuropäische Sprache, die auch aus dieser Sprachfamilie stammt, ist das Ungarische. Auch hier werden die Ortsbestimmungen angehängt. Die Vokalharmonie spielt hier auch eine große Rolle. Wo ein dunkler Vokal in der ersten Silbe verwendet wird, folgt wieder ein dunkler Vokal in der Silbe danach, bei hellen Vokalen ein heller. Durch das Anhängen der Ortsbestimmungen, aber auch der besitzanzeigenden Fürwörter entstehen lange Wörter mit vielen Silben. Doch durch die genaue Aneinanderreihung weiß der Zuhörer immer, was gemeint ist und man kann auf Nebensätze und Aufschlüsselungen verzichten.

Finnisch – Suffixe und ihre Bedeutung

Im Finnischen gibt es keine Nebensätze, da diese durch Nachsilben, die an die Substantive angehängt werden, ersetzt werden. Die Verwendung von Suffixen ist die größte Herausforderung der finnischen Grammatik. Die Schriftsprache wurde am Schwedischen angelehnt und das lateinische Alphabet wurde verwendet. Die Zeit wird im Finnischen durch das Präsens und drei Perfekt-Formen ausgedrückt. Eine eigene Zeit für die Zukunft gibt es nicht. Die finnische Grammatik ist eine nach Regeln geformte Sprache und daher mit mathematischen Formeln vergleichbar und für Sie leicht erlernbar.

Bedingt durch die Entstehungsgeschichte der finnischen Schriftsprache ist das finnische Alphabet identisch mit dem des Schwedischen. Es besteht aus den 26 Buchstaben des lateinischen Alphabets, ergänzt um die Sonderzeichen å, ä und ö.

Ihre Geschäftstätigkeit in Finnland

Unternehmer, die über eine Geschäftstätigkeit in Finnland nachdenken, sollten den entsprechenden Markt vorher kennen und besonders bei der Kommunikation mit Kunden und Geschäftspartnern versiert sein.  Oft hapert es gerade daran. Zwar kann man davon ausgehen, dass die finnischen Partner des Englischen mächtig sind, dennoch zeugt es von besonderer Wertschätzung, wenn Sie in der Lage sind, in deren Muttersprache zu kommunizieren. Damit Ihre Unterlagen und Korrespondenzen einwandfrei und punktgenau übersetzt werden, arbeitet unser Übersetzungsbüro ausschließlich mit muttersprachlichen Fachübersetzerinnen und -übersetzern zusammen.

Arbeiten in Finnland

In Finnland gelten die gleichen Grundregeln wie in Deutschland. Mit einer guten Ausbildung ist es leichter, einen guten Arbeitsplatz zu finden. Wer sein Wissen erweitern möchte, hat immer die besseren Chancen. Finnisch-Kenntnisse erleichtern die Arbeitsuche und sind oft auch Voraussetzung für eine Einstellung. Wer schon mit Sprachkenntnissen in das Land reist, hat viele Vorteile. Bei der Jobsuche während des Studiums ist es von Vorteil, sich mit Kollegen unterhalten zu können und Tipps zu bekommen. Auch über Wohnmöglichkeiten kann gesprochen werden. Kenntnisse in Englisch sind für Arbeitsuchende von Vorteil.