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Aserbaidschanisch – Geschichte und Entstehung

Aserbaidschanisch soll sich ungefähr im elften Jahrhundert entwickelt haben, etwa zur gleichen Zeit wie das Osmanische. Das erklärt die vielen Gemeinsamkeiten, die diese Sprachen teilen. Durch die andauernden Grenzkonflikte mit Russland und die spätere Besatzung durch das russische Militär begann sich die Sprache zu verändern. Im Zuge der russischen Besatzung wurde ein Großteil der Bevölkerung umgesiedelt. Auf diese Weise kam es zu einer Trennung zwischen Norden und Süden. Der nördliche Teil veränderte sich unter dem starken Einfluss der russischen Besatzungsmächte. Unter anderem wurde dort das kyrillische Alphabet offiziell eingeführt.

Der Süden hingegen stand mehr unter persischem Einfluss. Auch das Alphabet wurde dort vom persischen beeinflusst. So kam die Unterteilung zwischen Nord- und Südaserbaidschanisch zustande.

Trotz starker Proteste aus Russland wurde die kyrillische Schrift jedoch mittlerweile offiziell als Standardschrift abgeschafft. Seitdem wird für den amtlichen Schriftverkehr die lateinische Schrift verwendet.

Aserbaidschanisch – die aserbaidschanische Schrift im Wandel der Zeit

Das Aserbaidschanische wurde ursprünglich im perso-arabischen Alphabet geschrieben. Dieses Alphabet ist dem osmanischen Türkisch sehr ähnlich. Viele der osmanischen Details sind identisch mit ihren aserbaidschanischen Gegenstücken. Mit der Einführung des einheitlichen türkischen Alphabets ging man dazu über, die lateinischen Buchstaben zu verwenden. Mit der Besatzung durch Russland wurde der Russischunterricht bindend, und man begann, das Aserbaidschanische mit modifizierten kyrillischen Schriftzeichen zu schreiben. Das Ende der Sowjetunion bewirkte in Aserbaidschan eine stärkere Orientierung nach Westen. Dies führte auch dazu, dass Aserbaidschan zu den ersten Turkstaaten und ehemaligen Sowjetrepubliken gehörte, die die kyrillische Schrift durch das lateinische Alphabet ersetzten.

Aserbaidschanisch – Verbreitung der Sprache

Heutzutage wird die Sprache in vielen Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion sowie im Iran und der Türkei gesprochen. In der Türkei kann man zum Beispiel sämtliche alten Dialekte aus der Region Kars zum Aserbaidschanischen zählen. Heutzutage unterteilt man Aserbaidschanisch meistens in zwei Varianten: das Nordaserbaidschanische, das unter anderem die Hauptsprache in der Republik Aserbaidschan ist, und das Südaserbaidschanische, das heutzutage von Minderheiten im Iran gesprochen wird. Der größte Unterschied zwischen den beiden Varianten liegt darin, dass das Nordaserbaidschanische stark vom Russischen beeinflusst wurde, während das Südaserbaidschanische große Einflüsse aus der persischen Sprache hat.

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