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Japanisch wird von ca. 127 Millionen Menschen weltweit gesprochen. Die meisten davon leben in Japan aber auch zahlreiche japanische Emigranten auf der ganzen Welt sprechen Japanisch als erste Muttersprache. Japanisch gehört zu den agglutinierenden Sprachen, mit einem komplexen System von Höflichkeitsformen, welche die verschiedenen Hierarchien innerhalb der japanischen Gesellschaft und die jeweilige Stellung der Gesprächspartner zueinander ausdrücken.

Der japanische Wortschatz wurde in den vergangenen 1500 Jahren stark durch die chinesische Sprache beeinflusst. Japanisch wird aus einer Mischung aus Kanji – aus dem Chinesischen übernommene Zeichen – und den Silbenschriften Hiragana und Katakana geschrieben. Der Ursprung der japanischen Sprachen ist jedoch bis dato ungeklärt.

Japanisch – geographische Ausbreitung

Während der Zeit der japanischen Besetzung von Korea, Taiwan, Teilen von China und verschiedenen pazifischen Inseln waren die Bewohner dieser Gebiete gezwungen, Japanisch zu lernen. Auch heute noch spricht dadurch ein Teil der dortigen Bevölkerung zusätzlich oder anstatt der eigentlichen Landessprache Japanisch. Die japanischen Emigranten in aller Welt sprechen Japanisch oft als erste Sprache und verwenden diese auch in ihrer täglichen Kommunikation. Die größte Ansammlung von japanischen Emigranten findet sich in Brasilien, gefolgt von Australien und den USA, vor allem in Kalifornien und Hawaii. Die zweite Generation der Emigranten spricht jedoch nur noch selten fließend Japanisch.

Japanisch – Schriftsystem

Vor dem 5. Jahrhundert hatten die Japaner kein eigenes Schriftsystem. Nachdem sie durch koreanische Mönche und Gelehrte in Kontakt mit der chinesischen Kultur gekommen waren, übernahmen sie das chinesische Schriftsystem, sowie andere Aspekte der chinesischen Kultur. Mit der Zeit entwickelte sich daraus ein eigenes japanisches Schriftsystem. Die chinesischen Zeichen wurden verwendet, um chinesische Lehnwörter oder japanische Wörter mit derselben Bedeutung zu schreiben. Auch Wortendungen und Ausdrücke mit grammatikalischer Funktion wurden in Kanji geschrieben, bis sich die zwei Silbenalphabete Hiragana und Katakana entwickelten. Heute werden Endungen und grammatikalische Satzteile in Hiragana geschrieben. Japanische Schüler beginnen im ersten Schuljahr damit, Kanji zu lernen. Im Laufe der Schulzeit lernen die japanischen Schüler den vom Bildungsministerium verabschiedeten Kanon der 1945 wichtigsten Zeichen.

Ihre Geschäftstätigkeit in Japan

In der heutigen Zeit der Globalisierung werden internationale Geschäftskontakte immer wichtiger. Dies gilt auch für das fernöstliche Reich der aufgehenden Sonne. Denn auch wenn die Wachstumsraten in Ländern wie China, Vietnam oder Indien mittlerweile höher sind als in Japan, so ist dieser Inselstaat dennoch nach wie vor ein wichtiger Handelspartner. Um aber in einem Land wie Japan Geschäfte machen und dort wirtschaftlich erfolgreich sein zu können, sind umfassende Kenntnisse der japanischen Sprache normalerweise unverzichtbar. Denn auch wenn viele Japaner Englisch können, so gilt dies längst nicht für alle. Und im Gegensatz zu unserem Alphabet ist die japanische Sprache mit ihren fernöstlichen Schriftzeichen sehr kompliziert.

Deshalb sollten Sie besonders bei geschäftlichen Texten auf ein professionelles Übersetzungsbüro wie uns zurückgreifen. Wir arbeiten ausschließlich mit erfahrenen muttersprachlichen Übersetzerinnen und Übersetzern zusammen, die in ihren speziellen Fachbereichen über eine langjährige Berufserfahrung verfügen. Denn eines ist klar: Gerade im Bereich der Wirtschaft kommt es entscheidend auf sprachliche Nuancen an. Schon die kleinsten Missverständnisse können hier hohe Kosten und rechtliche Schwierigkeiten nach sich ziehen. Deshalb kommt es gerade auch bei der Übersetzung von Wirtschaftstexten und Dokumenten eigentlich auf jedes Detail an. Und nur erfahrene Muttersprachler kennen alle sprachlichen Feinheiten und Finessen der japanischen Sprache und sind deshalb in der Lage, die Botschaften des deutschen Textes richtig zu übersetzen. Sie sind auf ihre jeweiligen Fachgebiete spezialisiert und kennen deshalb auch die entsprechende Fachterminologie  bestens.